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<pre>Rund 20 Minuten danach mussten beide Mannschaften allerdings in die Stadion-Katakomben „flüchten“.  <p> Die ersten 90 Minuten des neuen Jahres ließen es nun völlig offen, wie Gladbach der notorischen Ladehemmung künftig abzuhelfen gedenkt: Selbst die zumeist nicht sonderlich sattelfest agierende Abwehr der Werkself könnte im anstehenden Heimspiel also ausnahmsweise einmal richtig glänzen.  <p>  Der polnische Rechtsverteidiger trug in tragender Rolle zu dieser Trendwende bei. Das 2:0 erzielte er selbst (es war sein 5. Saisontor), die beiden anderen Treffer bereitete er vor. Dass das 1:0 aus einem Eigentor resultierte, tat der BVB-Freude keinen Abbruch. <p> Dass Schalke somit bei aller Destruktivität dennoch die beste Chance der Partie für sich verbuchte, war nun sicherlich auch für das Heimspiel gegen Hannover für einen wichtigen Mutmacher gut. <p>  Frankfurt hofft auf einen Umschwung in Wolfsburg, mit einem Sieg und vier Unentschieden, zuletzt vier in Folge, läuft es durchwachsen. Tore? Mickrige vier Stück, dafür aber mit drei Gegentreffern die beste Defensive!  </pre>


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<pre>Auch wenn ein Wunder nicht ganz ausgeschlossen werden kann, planen die Verantwortlichen für den Abstieg und haben die Lizenzunterlagen für die Liga eingereicht.  <p> Auch die Gladbacher versuchten immer wieder für Gefahr zu sorgen, die Defensivspieler waren jedoch auf der Hut und fingen nahezu jeden Pass der „Fohlen“ ab.  <p>  Dass sich die Hauptstädter schnell über diese Enttäuschung hinwegtrösten konnten, war nicht zuletzt auf den Traumeinstand von Ibisevic zurückzuführen: Während sein Ex-Klub Stuttgart händeringend nach einem Vollstrecker sucht, schlug der beim VfB in Ungnade gefallene Bosnier vier Mal in den jüngsten drei Partien zu. <p> In der Hinrunde kassierte der Meister von 2012 eine 2:3-Heimniederlage, die erste Heimpleite in der Bundesliga nach 41 ungeschlagenen Spielen. Außerdem war es die erste Saisonniederlage und der Anfang vom Ende von Peter Bosz auf der BVB-Trainerbank. <p>  Nach vier absolvierten Spieltagen ist Bayer Leverkusen zweifelsohne zu den größten Enttäuschungen der neuen Saison zu zählen: So vermag die Mannschaft von Roger Schmidt vor dem Gastspiel in Mainz noch nicht einmal ein Auswärts-Pünktchen vorzuweisen.  </pre> 


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<pre> Da neben den Fohlen derzeit jedoch auch die Mainzer in einer klitzekleinen Sinnkrise stecken, deutet hier aus unserer Sicht vorab vieles auf eine Punkteteilung hin: Die Rückkehr in die Erfolgsspur muss somit wohl in beiden Fällen mindestens eine weitere Woche warten.  <p> Nach einem verhaltenen Start in die Spielzeit hatte das Team vornehmlich die Duelle gegen die direkte Konkurrenz zum Einschalten des Turbos genutzt: Seit es gegen Mainz, den HSV und Köln zu sieben Punkten reichte, läuft an der Dreisam offensichtlich vieles ganz von selbst.  <p>  Beim FC Schalke wird der Eidgenosse weiterhin auf einige verletzte Spieler verzichten müssen. für JosÃ© RodrÃ­guez, der wegen eines schweren Fouls an Dominik Kohr für fünf Spiele gesperrt wurde, muss in Gelsenkirchen ein letztes Mal zusehen. <p>  Bei all diesen Niederlagen war auffällig, dass die Mainzer den favorisierten Gegnern geradezu ehrfürchtig begegnet waren: Obwohl dem schnell umschaltenden FSV die Spielweise solcher Mannschaften eigentlich liegen müsste, hatte der FSV hier gar nicht so recht an eine mögliche Überraschung geglaubt. <p>  Nachdem es letztmals in dem im Dezember aufgeführten Derby gegen Stuttgart zu einem Sieg reichte, meldete sich somit nun auch die TSG Hoffenheim mit gehöriger Verspätung endlich siegreich in der zweiten Saisonhälfte an.  </pre>


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<pre> Die späte Endorphin-Explosion hat allerdings etwas die Tatsache überdeckt, dass sich die Spieler in den vorangegangenen 90 Minuten nicht mit Ruhm bekleckern konnten; gegen die frühzeitig dezimierten Berlinen steuerten die Königsblauen vielmehr auf eine waschechte Enttäuschung zu.  <p> Diese — freilich nicht gänzlich selbstgewählte — Fokussierung spricht dafür, dass die laufende Spielzeit ohne Reibungsverluste durchgezogen werden kann. Eingedenk solcher Voraussetzungen scheint die unter der Hand geplante Rückkehr in die nationale Top 4 keine zu ambitionierte Zielstellung zu sein.   <p> Dabei war einmal mehr ausgerechnet der häufige Ballbesitz maßgeblich dafür verantwortlich zu machen, dass es kaum zu vielversprechenden Situationen kam. <p>  Stattdessen hatten satte 9 Niederlagen (bei 1 Remis und 5 Siegen) zur Folge, dass das „Polster“ auf die direkten Abstiegsplätze nach wie vor vier Zähler beträgt: Mit exakt diesem Vorsprung hatte der 41-Jährige im Oktober die Amtsgeschäfte von Dieter Hecking übernommen.  <p> Das muss aber nicht heißen, dass es am Samstag in der BayArena insgesamt keine Treffer zu sehen geben wird.  </pre>


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<pre> Die anderen fünf Gastspiele auf Bundesliga-Ebene bei den Nullfünfern gingen nämlich allesamt an die Mainzer. Zuletzt war dies im Mai 2015 mit 2:0 der Fall.  <p> Während Schalke das Kalenderjahr 2017 mit einem Lauf von 13 ungeschlagenen Pflichtspielen zu Ende brachte, bekamen die Roten Bullen im Dezember die speziellen Tücken ihrer ersten internationalen Saison zu spüren.  <p>  Wird dem sich offensichtlich beschleunigenden Abwärtstrend nicht Einhalt geboten, dürfte von dem aktuellen 8-Punkte-Polster schon bald nicht mehr viel übrig sein; wenngleich — wie das vergangene Wochenende zeigte — auch die Verfolger nicht gänzlich frei von Fehlern sind. <p>  Der Triumph gegen die sowohl spielerisch als auch tabellarisch arg limitierten Rheinhessen dürfte insbesondere in mentaler Hinsicht hilfreich sein.  <p> Dies entspricht kurioserweise exakt der Anzahl der Auftritte, die AndrÃ© Schubert seit seiner langfristigen Vertragsverlängerung an der Seitenlinie absolvierte; aus Sicht des Vereins wurden somit zu einem ziemlich unglücklichen Zeitpunkt vermeintlich zukunftsweisende Nägel mit Köpfen gemacht.  </pre>


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